Aktuelle Nachrichten aus der Zeitarbeit und Personaldienstleistung

Personalvermittlung: „Kodex des guten Headhuntings“ veröffentlicht

Headhunter versprechen Unternehmen Hilfe bei der Besetzung von Schlüsselpositionen. Dabei gehen viele Headhunter nicht immer seriös vor. Grund genug hierzu eine Studie einzuleiten. Thorsten Petry vom Lehrstuhl für Organisation und Personalmanagement an der Hochschule RheinMain hat mehr als 1300 HR-Manager nach ihren bisherigen Erfahrungen mit Headhuntern befragt. Der Bundesverband der Personalmanager (BPM) hat aufgrund der negativen Studien Ergebnisse nun einen entsprechenden Kodex verabschiedet.

Quelle: www.bpm.de

Kontinuierliche Lohnsteigerung in der Zeitarbeit

„Überdurchschnittliche Lohnerhöhungen in der Zeitarbeit.“ Eine Meldung, die mit schöner Regelmäßigkeit immer wieder auftaucht – Lohnsteigerungen von bis zu 4,3 Prozent untermauern diese Aussagen. Lag die unterste Entlohnungsstufe – also das Entgelt für ungelernte Hilfskräfte pro Stunde – im Juli 2010 noch bei 7.60 Euro im Westen und 6,65 Euro im Osten, steht die „E1“ aktuell bei 8,80 Euro West und 8,20 Euro Ost. Das kommt übrigens im Vergleich zur letzten Erhöhung im Januar 2014 (8,50 Euro West, 7,86 Euro Ost) einer Steigerung um 4,3 Prozent gleich.

Zur Dokumentation der Entwicklung bietet die Homepage der iGZ eine Grafik an, die das Volumen der Steigerung seit dem 1. Juli 2010 eindrucksvoll belegt.

PERSONALMANAGEMENT: HR braucht mehr Männer

Das Image und die Leistung von HR sind aus Sicht der Mitarbeiter nicht immer zufriedenstellend. Eine veränderte Geschlechter- und Interessensverteilung im Personalbereich könnte beides verbessern.

HR braucht mehr Männer. Zugegeben, die Aussage liest sich vielleicht zunächst irritierend und vor allem gegenläufig zur aktuell allgegenwärtigen Diskussion zur Frauenquote. Zumal auch im Bereich Human Resources Führungspositionen mehrheitlich mit Männern besetzt sind, wenn auch mit höherer Frauenquote als in manch anderem Unternehmensbereich.

Jobsuchende und Metasuchmaschinen Vol. 2

Stellenanzeigen in den großen überregionalen Tageszeitungen oder dem Wochenblättchen gibt es weiterhin. Doch die Mehrheit der Jobangebote steht heute im Netz. Geschätzt gibt es bis zu 1600 verschiedene Jobbörsen im Internet. Entsprechend unübersichtlich ist das Angebot und viele Anzeigen sind seit Wochen und Monaten durch das Netz, werden von Metasuchmaschinen und sogenannten Spidern aufgespürt und angepriesen, obwohl die angebotene Position oftmals schon vergeben ist.

Quelle: www.wiwo.de

Evangelische Kirche positioniert sich zur Zeitarbeit

Die flächendeckenden tarifvertraglichen Regelungen zur Zeitarbeit und die gesetzliche Verankerung gleicher Bezahlung sieht die evangelische Kirche Deutschlands (EKD) als wirksames Mittel gegen den Missbrauch von Zeitarbeit beim Ersatz fester Arbeitsplätze. Deswegen unterstütze sie die Branchentarifverträge. In der unlängst veröffentlichten Denkschrift „Solidarität und Selbstbestimmung im Wandel der Arbeitswelt“ begrüßt die EKD die Zeitarbeit als Instrument für den leichteren Einstieg in Arbeit – diese Erwartung habe sich bestätigt.