Aktuelle Nachrichten aus der Zeitarbeit und Personaldienstleistung

Leiharbeitnehmer: Möglichkeiten zur Verrechnung für Verleiher

Ein Verleiher darf bei fehlender Einsatzmöglichkeit des Arbeitnehmers nicht dessen Plusstunden auf dem Arbeitszeitkonto verrechnen. Grundsätzlich trägt der Arbeitgeber das Annahmeverzugsrisiko. Wenn er den Arbeitnehmer mangels vorhandener Aufträge nicht beschäftigen kann, muss er den Arbeitnehmer trotzdem bezahlen.

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen, zum Urteil des Landesarbeitsgerichts Berlin vom 17.12.2014 – 15 Sa 982/14.

Quelle: www.anwalt.de

IAB Studie: Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen bis 2030

Braucht Deutschland mehr Zuwanderung? Der aktuelle Migrationsstrom, die im Jahr 2014 auf 500.000 Zuwanderer angestiegen ist, gilt unisono als „Gewinn“. Nicht nur Arbeitsmigranten, sondern auch Bürgerkriegsflüchtlinge sollen zum „dauerhaften Bleiben“ bewegt werden. Am stärksten wird der Fachkräftemangel im Jahr 2030 in Ostdeutschland sein, lautet das Fazit einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Digitalisierung: 18 Millionen Arbeitsplätze könnten in Deutschland wegfallen

Der Einsatz von Robotern und anderen Technologien wird in den kommenden Jahren Millionen von Arbeitskräften hierzulande überflüssig machen. Das ist das Ergebnis einer Berechnung der Volkswirte der Bank ING-Diba. Wie „Die Welt“ berichtet, bedroht die sich zunehmend beschleunigende Technologisierung mittel- und langfristig mehr als die Hälfte aller Arbeitsplätze in Deutschland.

BAG: Veröffentlichung von Mitarbeitervideos bzw. Mitarbeiterfotos erfordert schriftliche Zustimmung des Arbeitnehmers – Zustimmung ist widerruflich endet aber nicht automatisch mit Beendigung des Arb

Das BAG hat entschieden, dass für die Veröffentlichung von Mitarbeitervideos bzw. Mitarbeiterfotos die schriftliche Zustimmung des Arbeitnehmers erforderlich ist. Die Zustimmung ist widerruflich, endet aber nicht automatisch mit Beendigung des Arbeitsverhältnisses.

DGB macht gegen Abstriche beim Mindestlohn mobil

Die Gewerkschaften haben am 1. Mai dem Tag der Arbeit gegen Abstriche beim Mindestlohn protestiert. “Wir werden eine Aushöhlung des Mindestlohns nicht hinnehmen”, sagte DGB-Chef Reiner Hoffmann am Freitag auf der zentralen Kundgebung in Berlin. Insgesamt sollen über 400.000 Menschen am Tag der Arbeit an über 470 Veranstaltungen teilgenommen haben. In Weimar störten Rechtsextreme die dortige Maikundgebung, an der unter anderem der SPD-Bundestagsabgeordnete Carsten Schneider teilnahm.

Quelle: www.tah.de